Das Weckerl für die Jause

Jetzt ist es soweit – ich bin wie meine Mama. Brotteig zu nachtschlafender Stunde ansetzen und falls wer fragt, sagen: „ah, des is eh glei vorbei!“ Großartig ist das! 😀
Dieses Weckerl wird bei uns immer auf Vorrat gemacht, am Besten am Vortag einfach aus dem TK geben und über Nacht auftauen lassen – schmeckt dann immer noch sehr gut! 🙂

Für so einen Weckerl-Korb braucht ihr:

25 dag Bio-Dinkelvollmehl
25 dag Bio-Roggenmehl
1/2 l Buttermilch
Mineralwasser
1/3 Würfel Germ (höchstens)
Sonnenblumenkerne
Leinsamen geschrotet und ganz
Sesam
Kürbiskerne
Salz

So geht’s:

Die Mehle in eine große Teigschüssel geben und den Germ hinein bröseln. Geschrotete Leinsamen, Sonnenblumenkerne, etwas Salz sowie die Buttermilch hinzufügen. Es sollte ein klebriger, nicht zu fester Teig werden – ist er zu fest, gebt noch ein bisschen Mineralwasser dazu.

Nun deckt ihr den Teig mit einem nassen Geschirrtuch ab und lasst ihn am Besten über Nacht (aber mindestens 5-6 Stunden) rasten. Achtet darauf dass das Tuch auch wirklich komplett nass ist, da sonst der Teig an der Oberfläche austrocknet. Ihr könnt aber natürlich auch den Deckel der Teigschüssel hernehmen… 😉

Ist das alles erledigt und der Teig aufgegangen, heizt ihr das Rohr auf 250 Grad vor.

Die Weckerl mit einem großen Löffel auf ein vorbereitetes Backblech platzieren, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Sesam, Leinsamen, Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei ca. 200 Grad Ober- und Unterhitze backen bis sie an der Oberfläche goldbraun und schön aufgegangen sind.

bread

bread3

Da ich ja heuer in meinem Gärtchen fleissig war, sind das auf dem Bild meine Tomaten, meine Paprika und meine 2 verschiedenen Sorten Basilikum (normales und orientalisches) yeah!

5 Kommentare zu „Das Weckerl für die Jause“

  1. Meine liebste Doris, die gleichen Frühstücks- oder Jausen-Weckerl mach i scho seit Jahren .. hier weiß man halt was drinnen ist ohne Haltbarmacher oder Emulgatoren..

    und ein Tipp von mir:
    Mann kann die Mehle beliebig variieren.. entweder nur Roggenvollkornmehl od. Weizenvollkornmehl oder Dinkelvollkornmehl.. und die g-Verhältnisse ist auch ziemlich wurscht in Summe 500 g.
    Auch die Kerne/Samen und Deko kann man nach Belieben variieren.

    Die Weckerl sind auch gut einfrierbar und bei Bedarf einfach auftauen lassen.. Schmecken wie frisch.

    Wunderbar… lg Angie

    1. 🙂 yeah du sagst es meine Liebe. Ich habe eh daei an dich gedacht weil wir eh schonmal dbzgl. geredet haben…<3 Hab mich eh wiedermal mit der Mengenangabe etwas schwer getan und hab es schon mit verschiedenen Mehlen ausprobiert und dieses Verhältnis bzw. diese Mehlkomposition als die beste für mich befunden. Ich persönlich mag ja gerne Roggen pur – leider ist der aber etwas schwer verdaulich, drum nehm ich eher Abstand davon…
      Ach ja " Lerchenmühle" heißt das Mehl das ich verwendet habe – musst unbedingt moi probieren, BIO-Mehl aus Golling (gibts beim Logerhaus.. haha)
      Auf jeden Fall – VIELEN DANK für deinen konstruktiven Kommentar! Immer her damit!
      Busssi!!!

    1. Liebe Amelie! Vielen Dank für dein Kommentar :-), das Kompliment kann ich nur zurück geben! Ja, da weiss man wenigstens was drin ist, gell! Ich freunde mich grad auch so ein bisschen mit Sauerteig an, aber so richtig dick sind wir noch nicht.. 😉

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