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Vollkornbrot mit Kürbis

Ich bin ganz begeistert von diesem Brot! Sehr saftig, lässt sich super einfrieren und durch die lange Ruhezeit braucht man nur ganz wenig Germ..

Für einen 500 g Kasten benötigt ihr:

40 dag Weizenvollmehl
10 dag Roggenmehl
1 EL geschrotete Leinsamen
2 EL Sonnenblumenkerne
2 Becher Joghurt
ca. 1/3 Würfel Frischgerm
ein Stück Hokkaido (Menge nach Geschmack)
Salz (nicht zu viel, Joghurt gibt auch etwas Säure her)
kaltes Wasser

So geht’s:

Mehl, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, geriebenen Kürbis und etwas Salz vermischen – den Germ hinein bröseln und das Joghurt einarbeiten.

Nun fügt ihr so viel kaltes Wasser hinzu, bis es ein klebriger und eher weicher Teig wird.

Gebt ihn in eine Teigschüssel (mit Deckel drauf) oder bedeckt ihn mit einem nassen Tuch und lasst in über Nacht stehen.

Das Brot wird in einer mit Backpapier ausgelegten Kastenform bei 180 Grad ca. eine Stunde und 15 min gebacken.

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Ihr könnt es davor noch mit Sonnenblumenkernen oder Leinsamen bestreuen! 🙂

Das Weckerl für die Jause

Jetzt ist es soweit – ich bin wie meine Mama. Brotteig zu nachtschlafender Stunde ansetzen und falls wer fragt, sagen: „ah, des is eh glei vorbei!“ Großartig ist das! 😀
Dieses Weckerl wird bei uns immer auf Vorrat gemacht, am Besten am Vortag einfach aus dem TK geben und über Nacht auftauen lassen – schmeckt dann immer noch sehr gut! 🙂

Für so einen Weckerl-Korb braucht ihr:

25 dag Bio-Dinkelvollmehl
25 dag Bio-Roggenmehl
1/2 l Buttermilch
Mineralwasser
1/3 Würfel Germ (höchstens)
Sonnenblumenkerne
Leinsamen geschrotet und ganz
Sesam
Kürbiskerne
Salz

So geht’s:

Die Mehle in eine große Teigschüssel geben und den Germ hinein bröseln. Geschrotete Leinsamen, Sonnenblumenkerne, etwas Salz sowie die Buttermilch hinzufügen. Es sollte ein klebriger, nicht zu fester Teig werden – ist er zu fest, gebt noch ein bisschen Mineralwasser dazu.

Nun deckt ihr den Teig mit einem nassen Geschirrtuch ab und lasst ihn am Besten über Nacht (aber mindestens 5-6 Stunden) rasten. Achtet darauf dass das Tuch auch wirklich komplett nass ist, da sonst der Teig an der Oberfläche austrocknet. Ihr könnt aber natürlich auch den Deckel der Teigschüssel hernehmen… 😉

Ist das alles erledigt und der Teig aufgegangen, heizt ihr das Rohr auf 250 Grad vor.

Die Weckerl mit einem großen Löffel auf ein vorbereitetes Backblech platzieren, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Sesam, Leinsamen, Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei ca. 200 Grad Ober- und Unterhitze backen bis sie an der Oberfläche goldbraun und schön aufgegangen sind.

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Da ich ja heuer in meinem Gärtchen fleissig war, sind das auf dem Bild meine Tomaten, meine Paprika und meine 2 verschiedenen Sorten Basilikum (normales und orientalisches) yeah!

Gefüllte Buttermilchweckerl

Passt sehr gut zu Salate und Suppen und könnt ihr mit allem Möglichen füllen… 🙂

Für meine Variante benötigt Ihr:

1/2 Liter Acidophilus- oder Buttermilch
Mehl
2 Eier
1 Würfel Germ
Salz, Zucker, Rosmarin, kleigeschnittene Oliven
dunkle Champignons und Petersilie für die Fülle

So geht’s:

Zuerst bröckelt ihr den Germ inkl. einer Prise Zucker in die Buttermilch.

Dann lasst ihr das ganze ca. 10 Minuten stehen und wenn es Blasen wirft, gebt ihr
Eier, Salz, Oliven und Rosmarin dazu.
Jetzt mischt ihr so viel Mehl darunter, bis der Teig sich gut kneten lässt aber noch eher auf der weichen Seite ist.

Anschließend braucht der Teig Ruhe – legt ihm ein Tuch darüber und lasst ihn mindestens 1 Stunde oder mehr an einem warmen Ort gehen.
Er sollte sich am Ende um etwa das Doppelte vergrößert haben.

In der Zwischenzeit bratet ihr die Champignons mit etwas Butter in der Pfanne an und würzt sie am Schluss mit Petersilie, Salz und Pfeffer.
Wenn der Teig fertig geruht hat, knetet ihn nochmal kräftig durch – so dass die Luft entweichen kann.

So geht’s weiter:

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Schaltet die ersten 5 Minuten auf ca. 180 Grad Umluft, damit die Brote auch schön aufgehen – danach auf ca. 200 Grad (ingesamt sollten sie ungefähr 25 Minuten im Rohr sein).

Fertig! 🙂

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