Archiv der Kategorie: La Dolce Vita!

Panzanella und gebackener Schafskäse mit Kürbiskernen und Honig

Panzanella ist ein toscanischer Brotsalat, bei dem trockenes Weißbrot eines der Hauptbestandteile ist. Ich habe eine Menge italienischer Kochbücher mit vielen verschiedenen Rezepten, habe mir aber absichtlich keines davon angeschaut – hier kommt Panzanella à la Doris, mit eine großen Dosis frischer Kräuter aus meinem kleinen Gärtchen!
Die Kürbiskerne bringen außerdem noch eine feine österreichische Note mit hinein… 😉

Für 3 große Portionen braucht ihr:
Trockenes Weißbrot (bei mir war es ein paar Tage alter Ciabatta-Wecken)
2 große Tomaten
(Sorte Ochsenherz = riesige Fleischtomate – bekommt man am Markt oder bei Merkur)
1 Glas dicke Bohnen
1 Frühlingszwiebel
2-3 große Kräuterseitlinge
ein Stück Gurke
1 kl. Bio-Hartwurst
(die aber so hart eigentlich nicht sein soll – man sollte sie mit den Fingern zusammendrücken können)

Kräuter:
Orangenminze
Petersilie
Basilikum
Oregano
Schnittlauch

Dressing:
Cherryessig, Olivenöl,
Pfeffer, grobes Meersalz, Prise Zucker,
Zitronensaft, Kapern

Außerdem noch:
Schafskäse, Waldhonig,
Kürbiskerne grob zerkleinert

So geht’s:

Die Zutaten für die Marinade gut verrühren. Brot, Tomaten und Gurken in grobe Stücke und die Frühlingszwiebel in feine Scheiben schneiden – die dicken Bohnen dazu geben und mit dem Dressing vermischen.
Die Kräuter bitte nicht fein hacken, sondern einfach die Blätter abzupfen und unter den Salat mischen (ausgenommen den Schnittlauch natürlich 😉 )

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Sollte die Wurst von einer feinen Haut umgeben sein, entfernt diese – anschließend drückt ihr die Wurst einfach mit den Fingern auseinander, so dass kleine unregelmäßige Stücke dabei entstehen (ist sie zu fest, könnt ihr sie natürlich auch schneiden).

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Nun bratet ihr sie in einer beschichteten Pfanne, bis sie ganz knusprig ist – Achtung, das Fett nicht weggeben, denn jetzt gebt ihr die Kräuterseitlinge dazu und bratet diese mit.

Der Schafskäse wird mit den zerstoßenen Kürbiskernen bestreut, mit Hönig beträufelt, gepfeffert und bei 200 Grad Oberhitze für 5-10 Minuten ins vorgeheizte Rohr gegeben.

Den Rucola nun unter den Salat mischen – alles auf einer Servierplatte anrichten und Wurst + Kräuterseitlinge darüber streuen – evtl. auch noch ein paar Kapern.

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Das war’s – mit einem Glas Weißwein echt ein tolles und schnelles Sommergericht!

Kleine scharfe Pizza mit Feigen, Roquefort und frischen Tomaten

… eine 2. Variante gibt es auch noch – die oben genannte ist jedoch wohlklingender… 🙂

Für 8 Mini-Pizzen braucht ihr:

ca. 1/2 kg Mehl
1 Pkg Trockengerm
Salz
Mineralwasser

Belag 1:
frische, kleine Tomaten
Feigen
1 Chilischote
etwas Roquefort
(ich weiß der ist teuer, man braucht aber wirklich
nicht viel)
Kapern, Oliven

Belag 2:
ebenfalls frische, kleine Tomaten
Zucchini
Frühlingszwieberl
dunkle Champignons
roter Paprika
würziger Bergkäse
Oliven

Sonst noch:
einen Haufen frisches Oregano
Tomatenmark
Olivenöl
2 Backbleche

So geht’s:

Aus Mehl, Germ, Mineralwasser und Salz einen nicht zu festen Germteig herstellen und diesen an einem warmen Ort zugedeckt 1/2 – 3/4 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die 2 Pizza-Beläge schneiden, das dauert eh ein bisschen… 😉

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Wenn der Teig fertig geruht hat – in 8 Stücke teilen, je 4 (oder auch 6, je nach Blechgröße) auf ein Backblech setzen, mit Olivenöl beträufeln und mit den Fingern auseinander drücken.
Anschließend mit Tomatenmark bestreichen und mit den Zutaten belegen.

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Im vorgeheizten Rohr bei 160-180 Grad backen, bis sie schön knusprig sind. Die ersten 5 Minuten schalte ich immer auf Unterhitze-Umluft, dann geht der Teig schön auf…

Nicht vergessen – mit ganz viel frischem Oregano bestreuen!

Ravioli mit Salbeibutter

Ich muss jetzt noch ganz schnell alle Wintergerichte posten, bevor es endgültig Frühling ist! 🙂

Für 15-20 Ravioli (je nach Größe) benötigt ihr:

2-3 Karotten
1/2 Knollensellerie
einige Stangen Staudensellerie
1 Fenchelknolle
1 große Zwiebel
einige Knoblauchzehen
viel Petersilie
ca. 25 dag Rindfleisch
(sollte euch von der Fülle etwas überbleiben,
könnt ihr es für später einfrieren)
Öl
Butter
Parmesan
Salbei

So geht’s:

Den Nudelteig wie schon hier beschrieben herstellen (nehmt aber statt 30 dag Mehl, nur ca. 20 dag).

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Jetzt muss alles Gemüse in ganz klitzekleine Würfel geschnitten werden – das könnte eine Weile dauern…. 🙂
Das Fleisch schneidet ihr ebenfalls in kleine Stücke (ich hab’s in diesem Fall lieber nicht faschiert – das ganze hat dann einfach mehr Biss).
Nun wird alles in einer Öl-Butter Mischung angebraten – würzen und die Petersilie nicht vergessen.

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Der Teig dürfte in der Zwischenzeit auch so weit sein!
Rollt ihn nun ganz dünn aus – stecht Kreise aus (mit dem Keksausstecher o.ä.) – plaziert (nicht zu viel) Fülle darauf – bestreicht eine Hälfte mit Eiweiß – klappt das Ding zusammen und drückt mit der Gabel noch ein Muster rein.
Das ist die schnelle Variante, das nächste Mal mach ich mich ans „krendeln“… aber dazu später mehr ;-).

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Die Ravioli kommen nun für 3-5 Minuten (je nach Größe) ins kochende Salzwasser.
Für die Salbeibutter schäumt ihr Butter auf und schwenkt den Salbei darin an (vlt. etwas kürzer als ich es gemacht habe, denn dann bleibt er noch grün.. ;-))

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Mit gutem Parmesan bestreuen – fertig!

Gazpacho mit Sardinen-Bruschetta

Mein absoluter Favorit im Sommer – das könnte ich fast jeden Tag essen…. 🙂

Für die Suppe braucht ihr:

1 Zucchini
1 Gurke
1/2 Zwiebel
3 große Tomaten
1 kleine Knoblauchzehe
1 kl. roter Paprika
1 kl. grüner Paprika
1 Chilischote
Suppenwürze
Weinessig
Salz, Pfeffer
Petersilie
Basilikum
Liebstöckel

Bruschetta:

ein paar Scheiben Ciabatta
Olivenöl
Tomatenmark
1 Dose Sardinen von 1. Güte
1 Knoblauchzehe
Rucola

So geht’s:

Alles Gemüse in kleine Würfel schneiden, mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen und mit ein wenig
kalt angerührter Suppe übergießen.
Für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Weißbrotscheiben mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben, mit Olivenöl beträufeln und mit Tomatenmark bestreichen.
Ins vorgeheizte Rohr damit, bis alles schön knusprig ist.
Das Brot nun mit den Sardinen belegen und mit Rucola garnieren.

Schon fertig und soooooooooo gut!
Ein Glas Weißwein würde ich dazu empfehlen…

Lasagne, so wie sie mir gefällt

Und weiter geht’s!

Das ist dabei raus gekommen, als ich das letzte Mal Lust auf Lasagne hatte!
Außer dass sie eine echte Kalorienbombe ist, hat sie nicht wirklich viel mit dem italienischen Original gemeinsam..
Schmecken tut sie aber meines Erachtens, genau so gut! 😉

Für eine Form benötigt ihr:

60 dag Rindfleisch-Faschiertes
1 kleine Zucchini
2 Stangen Staudensellerie
1 große Karotte
2-3 kleine Frühlingszwiebeln
eine Menge Tomaten
(für Sugo UND Belag)
1 große Packung Mozzarella
eine unbestimmte Menge Parmesan
viel frische Kräuter
(in meinem Fall waren es Petersilie,
Oregano und Basilikum)
Tomatenmark
etwas Milch
etwas Mehl
1 Packung Lasagneblätter
Salz, Pfeffer,
(Brat) – Öl für die Pfanne

So geht’s:

Zuerst röstet ihr das Faschierte unter Zugabe von Tomatenmark, kräftig an.
Anschließend gebt ihr das klein geschnitte Gemüse + die Kräuter hinzu und schaltet ein bisschen zurück.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Während das Sugo vor sich hin köchelt, bereitet ihr die Bechamelsauce zu.

Dazu erhitzt ihr etwas Butter in einem Topf und gebt einen großen Esslöffel Mehl dazu.
Unter ständigem Rühren (mit dem Schneebesen) gießt ihr nach und nach Milch dazu, bis
das Ganze eine dickflüssige Masse wird.
Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss.
Jetzt kommt’s : In die Sauce kommt außerdem noch geriebener Parmesan! (hmm..)

Zwischendurch müsst ihr noch viele Tomaten, sowie den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Wenn ihr das alles erledigt habt, könnt ihr schon mit der Schichtarbeit beginnen!

1. Lasagneblätter
2. Sugo
3. Bechamelsauce
4. Tomatenscheiben

Dieser Vorgang muss jetzt so oft wiederholt werden, bis nichts mehr übrig ist.
Ganz wichtig – schön bis an den Rand streichen, sonst bleiben die Teigblätter dort hart,
wo keine Sauce hingekommen ist.
Die oberste Schicht wird dann noch zusätzlich mit Mozzarella-Scheiben belegt.

Im vorgeizten Rohr (160 – 180 Grad O/U) 45-60 Minuten backen.

Eines meiner Lieblingsessen! 🙂

Pizza!

Also Pizza könnte ich wirklich sehr sehr oft essen, egal ob selbst gemacht oder die vom Italiener.. aber Hauptsache mit Rucola, der muss immer drauf! 🙂

Hier die heutige Variante (reicht für 2 Bleche)

Für den Teig braucht ihr:

ca. 40 dag Mehl (mach ich immer nach Gefühl)
1 Päckchen Trockengerm
1 Prise Salz
Olivenöl
Ein Schuss prickelndes Minteralwasser

Mein heutiger, sehr puristischer Belag:

Ein Haufen frische Tomaten
1 große Zucchini
1 Roter Paprika
Eine Hand voll braune Champignons
Ein paar Scheiben sehr guter Prosciutto
Oliven
Olivenöl
Frisches Oregano
Rucola
Etwas würzigen Bergkäse
Etwas Mozzarella
Tomatenmark

Zubereitung:

Zuerst den Teig machen – dazu vermischt ihr das Mehl mit Salz und Trockengerm und gebt so viel Mineralwasser und Olivenöl hinzu, dass ein geschmeidiger Teig ensteht. Dieser muss zugedeckt an einem warmen Ort, eine halbe Stunde rasten.

In der Zwischenzeit schneidet ihr Zucchini, Paprika und Champignons und bratet sie in einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl an.
Das Ganze würzt ihr mit Salz, Peffer, einem Schuss Balsamico und viel frischem Oregano.
Das Gemüse darf jetzt so lange auf kleiner Flamme vor sich hin brutzeln, bis der Teig fertig geruht hat.

Wenn das geschehen ist, den Teig in zwei Hälften teilen und je auf ein Backblech setzen.
Mit Olivenöl beträufeln, Ärmel hochkrempeln und einfach mit den Fingern auseinander drücken – wenn’s ein bisschen schwer geht, muss noch mehr Olivenöl drauf!

Anschließend mit Tomatenmark bestreichen – mit Oregano bestreuen – mit den fein in Scheiben geschnittenen Tomaten belegen und das gebratene Gemüse und die Oliven darauf verteilen.

Die Pizza bei mindestens 200 Grad, ins gut vorgeheizte Rohr geben.
Ungefähr nach der Hälfte der Backzeit, den würfelig geschnittenen Mozzarella sowie den Bergkäse auf der Pizza verteilen.
Bei ca. 180 Grad weiter backen, bis der Käse ein bisschen Farbe angenommen hat.

Die fertige Pizza jetzt noch mit Prosciutto belegen und mit frischem Rucola bestreuen…

YEAH!