Kalte Gurkensuppe, Chili-Pesto und Olivenöl

Das mag ich – eiskalt, scharf und ein bisschen salzig.
Die perfekte Abkühlung für (nicht mehr ganz so) heiße Tage.

Ihr braucht:
1 geschälte Gurke (ohne Kerne)
1 kl. Becher Naturjoghurt
ein wenig Dill
Meersalz

Pesto:
Pinienkerne
Basilikum
Petersilie
scharfe Chilischoten
Olivenöl, Meersalz
Zitronenabrieb

So geht’s:

Die Gurke in kleine Stücke schneiden, pürieren, mit Joghurt vermischen und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für das Pesto fein hacken bzw. mörsern und ebenfalls kalt stellen.

Vor dem Servieren die Suppe noch mit Meersalz und fein gehacktem Dill abschmecken.

gurkensuppe

Mit einem Klecks Pesto und gutem Olivenöl servieren. 🙂

Topfenblätterteig-Tascherl mit Ziegenkäse, Mangold und Birnen

Das war der Auftakt eines kleinen aber feinen Menüs, dass ich vor kurzem für meine Familie gekocht habe. Leider ist Zeit im Moment etwas rar bei mir, deshalb kriegt ihr erstmal nur das „Amuse Gueule“ zu sehen, denn das ist am wenigsten Schreibarbeit! 😉

Topfenblätterteig zu machen ist sehr einfach –  es macht aber viel her und beeindruckt meist die Gäste alá:  Was? Blätterteig selbstgemacht? Das tu ich mir nicht an …
Wir schon sage ich! Here we go:

Mein Mum hat mir das schon vor langer Zeit folgendermaßen erklärt und daran halte ich mich auch:

  • Die gleiche Menge Mehl und Topfen
  • Davon gut die halbe Menge kalte Butter in Stückchen (in vielen Rezepten steht das man drei gleiche Teile nehmen soll, aber es funktioniert auch so – keine Sorge)
  • Eine Prise Salz

In meinem Fall waren das 30 dag glattes Weizenmehl, 30 dag Topfen und ca. 18 dag Butter.

Daraus verarbeitet ihr nun zügig einen geschmeidigen Teig und lasst diesen im Kühlschrank eine Stunde rasten. Man kann ihn auch problemlos über Nacht darin lassen, das macht ihm überhaupt nichts.

Für die Fülle nahm ich diesen ausgezeichneten Ziegenkäse, bunten Mangold (Stengel und Blätter) aus meinem Garten, eine süße Birne, etwas Thymian und Meersalz.
Die Mangoldstengel habe ich in Olivenöl mit etwas Zitronenabrieb angebraten, damit sie in der Fülle schön weich sind. Den Teig könnt ihr in alle möglichen Formen ausrollen und modellieren – ich habe mich für die 3eckige Variante entschieden.

Streicht die Täschchen vor dem Backen mit verquirltem Ei ein und gebt sie bei ca. 180-200 Grad in’s vorgeheizte Rohr bis sie schön braun sind und sich aufgeplustert haben!

Gutes Gelingen! 🙂

blä

topf

Verhunzte Marillen-Roulade

Anders kann man das nicht nennen. Das passiert aber auch nur, wenn man wo was mitbringen soll. Zu Hause, wenn die Roulade in den eigenen vier Wänden verzehrt wird und niemand sie zu Gesicht bekommt außer mein Freund und ich – da – ja DA wird sie parademäßig schön!

Ich kann Euch an dieser Stelle kein anderes Rezept nennen, als dieses hier das ich letztes Jahr schon mal gepostet habe, denn ich mach sie immer gleich – ich schwöre!

Theorie Mama: Zu heiß aufgedreht und zu lange drin (180 Grad 15 min, passt normalerweise)
Theorie Oma: Zu viel Mehl! (15 dag auf 6 Eier ? Hmmm… wenn ich noch weniger nehm werdens Salzburger Nockerl … 😉 )
Theorie Doris: Mein Backofen wurde vor kurzem repariert – vlt. geht er jetzt so gut wie nie zuvor und 180 Grad sind plötzlich nicht mehr die gewohnten 180 Grad?!

Lange Rede kurzer Sinn: Da sich das gute Stück nicht mal ansatzweise aufrollen ließ ohne kaputt zu gehen, ist es kurzerhand ein Kuchen geworden.
Das hat (außer mir) zum Glück niemanden gestört. 😉

marü

Gefüllt wurde mit Marillenmarmelade und gegessen mit Schokoladeneis!

What I normally eat..

.. unter der Woche.
Da mein Freund meist sehr spät von der Arbeit heimkommt und es sich nicht auszahlt, untertags extra für mich zu kochen wenn ich es ja eh am Abend tue, sieht mein Teller so gegen Mittag oder am frühen Nachmittag in dieser Jahreszeit meistens so aus (Obst variiert oder wird ganz weg gelassen).

  • Tomaten (rot, rosa, gelb, groß, klein.. wie es gerade kommt – jetzt zum Glück schon von Mama)
  • Rucola, Zitronenverbene, Basilikum (von mir)
  • Gurken, Römersalat (beides von Mama)
  • Oliven, Feta
  • unglaublich supere Pfirsiche von der Schranne
    (aus NÖ – hab mir leider den Lieferanten nicht aufgeschrieben :-/ )
  • bestes Olivenöl
  • Balsamico (irgendeiner)

Wenn ich etwas gerne mag, dann aber richtig gerne und dann wird es gegessen bis zum Anschlag! Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, mich jemals an diesen Dingen satt essen zu können – und falls doch… nein, da fällt mir nix ein drauf, denn das wird nicht passieren! 😉

Mahlzeit Ihr Lieben!

whatieat

Zucchinisuppe mit Tomatencroutons und Basilikum

Sonntag, früher Abend. Der Tatort ist auch nicht mehr weit entfernt. Was koche ich, ohne den Anfang zu versäumen?
Klar war, dass es irgendetwas mit Zucchini sein wird, denn die sind in Mama’s Garten im Moment im Sonderangebot.. 🙂

Folgendes kam noch in den Topf:

1 Erdäpfel
1 Zwiebel
3-4 Knoblauchzehen
1 Stk. Sellerie
etwas Suppenwürze
Salz, grüner gemahlener Pfeffer, Obers
ein Schuss Weißwein
Olivenöl
und natürlich 2 Zucchini

zuci2

Erdäpfel, Sellerie, Zwiebel und Knoblauchzehen klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Die geschnittenen Zucchini dazu geben, mit Weißwein und etwas Wasser aufgießen – Deckel drauf und weich kochen (zwischendurch immer wieder umrühren).

zuci

Für die Tomatencroutons schneidet ihr altes Schwarzbrot in kleine Würfel und vermischt dies mit 2 ebenfalls in Würfel geschnittene Tomaten. Es sollten möglichst saftlose Tomaten sein, sonst werden die Croutons „ledschad“… (ansonsten drückt ihr sei einfach mit den Händen ein wenig aus). Mit groben Meersalz würzen in Olivenöl kross anbraten.

zuc1

Nun die Suppe pürieren, mit Obers verfeinern und je nach Belieben würzen… etwas fein gehacktes Basilikum daruntermischen, mit den Croutons darauf anrichten und fertig ist sie!
Und was ganz super ist – der Tatort ging sich auch noch aus! 😀

Das Weckerl für die Jause

Jetzt ist es soweit – ich bin wie meine Mama. Brotteig zu nachtschlafender Stunde ansetzen und falls wer fragt, sagen: „ah, des is eh glei vorbei!“ Großartig ist das! 😀
Dieses Weckerl wird bei uns immer auf Vorrat gemacht, am Besten am Vortag einfach aus dem TK geben und über Nacht auftauen lassen – schmeckt dann immer noch sehr gut! 🙂

Für so einen Weckerl-Korb braucht ihr:

25 dag Bio-Dinkelvollmehl
25 dag Bio-Roggenmehl
1/2 l Buttermilch
Mineralwasser
1/3 Würfel Germ (höchstens)
Sonnenblumenkerne
Leinsamen geschrotet und ganz
Sesam
Kürbiskerne
Salz

So geht’s:

Die Mehle in eine große Teigschüssel geben und den Germ hinein bröseln. Geschrotete Leinsamen, Sonnenblumenkerne, etwas Salz sowie die Buttermilch hinzufügen. Es sollte ein klebriger, nicht zu fester Teig werden – ist er zu fest, gebt noch ein bisschen Mineralwasser dazu.

Nun deckt ihr den Teig mit einem nassen Geschirrtuch ab und lasst ihn am Besten über Nacht (aber mindestens 5-6 Stunden) rasten. Achtet darauf dass das Tuch auch wirklich komplett nass ist, da sonst der Teig an der Oberfläche austrocknet. Ihr könnt aber natürlich auch den Deckel der Teigschüssel hernehmen… 😉

Ist das alles erledigt und der Teig aufgegangen, heizt ihr das Rohr auf 250 Grad vor.

Die Weckerl mit einem großen Löffel auf ein vorbereitetes Backblech platzieren, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Sesam, Leinsamen, Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei ca. 200 Grad Ober- und Unterhitze backen bis sie an der Oberfläche goldbraun und schön aufgegangen sind.

bread

bread3

Da ich ja heuer in meinem Gärtchen fleissig war, sind das auf dem Bild meine Tomaten, meine Paprika und meine 2 verschiedenen Sorten Basilikum (normales und orientalisches) yeah!

Warmer Gemüsesalat, Huftsteak und Kräuterbutter selbstgemacht

Heute ist Blogging-Day. Bei dieser Hitze und diesem Föhnwind bringt mich niemand raus.
Ich hab’mal wo gelesen, je bunter das Essen – desto gesünder. Also wenn es danach geht, ist das hier wohl eine Vitaminbombe! 😀
Das mit der Butter habe ich mir von Jamie Oliver abgeschaut… funktioniert bestens und ist eine wirklich gute Alternative zur fertigen Kräuterbutter (nachmachen!).

Für den Salat braucht ihr:
Heurige lila Erdäpfel
Heurige festkochende Erdäpfel
Gelbe und rote Tomaten
Roter und grüner Paprika
Karotten
(viel) Rucola
(viel) Petersilie
(viel) Schnittlauch
(nicht ganz so viel) Estragon

Marinade:
Weißweinessig, Olivenöl
Salz, Honig, Senf

Kräuterbutter:
1/2 l bestes Schlagobers
Thymian
Rosmarin (fein zerstoßen)
Basilikum
Orangenminze
grobes Meersalz

Außerdem braucht ihr noch Huftsteaks, wie immer am Besten vom Metzger! Mariniert habe ich diese mit Senf, Sojasauce und rosa Pfeffer (ca. 1-2 Stunden vor dem Braten).

kr1

Butter: Für die Butter schlagt ihr das Obers mit dem Mixer einfach so lange, bis Butter entsteht und drückt das überschüssige Wasser mit den Händen heraus. Anschließend mischt ihr die fein gehackten Kräuter und das Salz unter, formt mithilfe eines Stück Butterpapiers eine Rolle und gebt diese in den Kühl- oder Gefrierschrank.

kr

Salat: Die Erdäpfel mit Schale kochen und wenn sie fertig sind schälen und im heißen Zustand marinieren. Paprika und Karotten in Olivenöl anbraten und unter die Erdäpfel mischen. Schnittlauch, Petersilie und Estragon fein hacken und gemeinsam mit den Tomaten und dem Rucola ebenfalls dazu geben. Nochmals abschmecken.

Nun die Steaks in Öl-Butter Gemisch oder Bratöl von beiden Seiten kurz scharf anbraten und für ein paar Minuten ins Rohr (80 Grad) schieben.

Beim Servieren die Kräuterbutter nicht vergessen…

sala1

sala

Das war’s auch schon – bunt, gesund und gut. 🙂

Einkochwahn: Marille & Zwetschke

Über 6 Kilo Marillen habe ich ganz stolz erstanden! Meine Mama schlug die Hände über dem Kopf zusammen: „Dirndl, wos duast denn mid so vü Marün!!“
Ich wusste ja bereits genau was ich damit machen will – Marmelade und Chutney! In meinem Einkochwahn sind mir auch noch einige Frühzwetschken untergekommen, die ich ebenfalls zu Chutney verarbeitet habe.

mami4

Die Marmelade habe ich ganz klassisch gehalten, ohne Schnickschnack, mit diesem Gelierzucker und diesen tollen, reifen Marillen. Wie das geht, muss ich glaub ich nicht erklären… 🙂

mami1

Das Marillen-Chutney passt gut zu kurz gebratenem bzw. gegrilltem Fleisch – das mit Zwetschke würde ich eher zu Käse reichen.

Hier die Grundzutaten für beide Chutney’s:

  • Schalotten
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Chilischote
  • Gelierzucker
  • Worcestersauce
  • Salz, grüner Pfeffer
  • Essig
  • evtl. etwas Honig
  • Rapsöl
  • ein neuer Kochlöffel
  • absolut trockene, neue Gläser
  • ein Trichter zum Abfüllen

Marille: Hier habe ich zusätzlich noch gelbe Tomaten unter die Marillen gemischt.

Zwetschke: Etwas Zimt, ein wenig Preiselbeersaft (Dicksaft, auch von Oma, der hier ist aber auch gut) und frischer Thymian passen gut zur Zwetschke wie ich finde.

Achtung: Die Balance zwischen süß, sauer, salzig und scharf sollte ausgewogen sein… ich vertraue da auf Euer Gefühl! 😉

zwe

Angefangen wird jeweils mit dem Anschwitzen von Schalotten, Knoblauch und Ingwer in etwas Rapsöl. Abgelöscht wird mit Essig und nach und nach werden die anderen Gewürze sowie die Früchte hinzugefügt.

Die Chutney’s werden deutlich länger gekocht als die Marmelade – außerdem bin ich am Ende noch kurz mit dem Pürierstab rein.

Wenn ihr alles (randvoll) in die Gläser gefüllt habt, stellt diese für ein paar Minuten auf den Kopf (meine Mum sagt, dann hält es sich länger).

mami2

mami

Die Etiketten habe ich per Hand geschrieben, hat ein Weilchen gedauert denn es waren dann doch ganz schön viele Gläser zu beschriften 🙂

www.cookingwithdoris.com