Pudding-Schnecken

Hmmm…. ich steh total drauf.. die ganze Wohnung riecht dann immer so wunderbar nach Vanille.. ein Traum… 🙂

Einkaufsliste:

1/2 kg Mehl (Typ 480)
1 Päckchen Trockengerm
50 g feinen Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Salz
2 ganze Eier+ 1 Dotter extra
125 ml lauwarme Milch
100 g zerlassene Butter
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
750 ml Milch
eine Hand voll Rosinen (oder auch nicht)
eine Hand voll Hagelzucker
ein Schuss Rum

Zubereitung:

Zuerst die Rosinen in Rum einlegen.

Für den Germteig vermischt ihr Mehl, Germ, Zucker, Salz und Vanillezucker – dann in der Mitte eine Grube machen und die Eier, die Milch und die Butter sorgfältig einarbeiten und schön durchkneten.
Der Teig sollte an einem warmen Ort mindestens eine Stunde rasten, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Während der Teig ruht, kann der Pudding zubereitet werden – jedoch nur mit 3/4 der Milch (bitte befolgen, sonst hält das alles nicht) – die Rum-Rosinen können auch sofort untergerührt werden.

Wenn die Puddingmasse einigermaßen erkaltet ist, den Teig rechteckig ausrollen und gleichmäßig mit der Fülle bestreichen.
Anschließend das ganze von der langen Seite her, sehr straff aufrollen.
Mit einem scharfen Messer, diese Rolle nun in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Backblech (mit genügend Abstand) verteilen, mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

Die Schnecken sollten jetzt noch zusätzlich ca. 25 min auf dem Blech rasten.

Im vorgeheizten Rohr werden sie bei 200 Grad ca. 30 min gebacken.

hmmm…….

Hühnerbrust in Schinkenspeck mit Linsengemüse

Jetzt kommt mal was mit Biss!

Für das Fleisch:

2 Hühnerbrüste
2 große Zweige Rosmarin
pro Hühnerbrust 2 Scheiben Schinkenspeck
Dijon Senf
Salz, Pfeffer,
große Zahnstocher

Für die Linsen:

eine Handvoll Teller-Linsen (nach Gefühl)
2 große Erdäpfel
2 Karotten
1 Stangensellerie
2-3 Frühlingszwiebeln
ein paar Knoblauchzehen
dunkler Balsamico (bevorzugt ein alter, der mehr ins Süße geht)
Petersilie, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Linsen nach Packungsanleitung am Vortag einweichen (hab ich nicht gemacht, ich hab sie bloß vollgas in gekocht bis sie weich waren, geht auch) aber nicht in Salzwasser, denn das macht man bei Linsen nicht, sagt meine Mama.

Alles Gemüse in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit heißem Öl scharf anbraten – mit ein bisschen Suppe oder Wasser aufgießen und bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Das Fleisch mit Senf einreiben, salzen, pfeffern, einen Rosmarinzweig drauf geben und mit dem Schinkenspeck umwickeln.
Von beiden Seiten anbraten (nicht zu heiß sonst verbrennt der Speck gleich) und ins vorgeheizte Rohr bei ca. 100 Grad geben.

Wenn die Linsen fertig gekocht sind, zu dem Gemüse geben (aber eher am Schluss, sonst verkochen sie zu sehr) – gehackte Petersilie dazu und abschmecken (Balsamico nicht vergessen).
Falls es noch zu wenig würzig ist, kann man ja auch einen Schuss Worcester- oder Soja-Sauce dazu geben.
Deckel drauf..

Nach ca. 20 Minuten dürfte die Hühnerbrust auch fertig sein (kommt darauf an wie dick sie ist, da muss man sich ein bisschen auf sein Gefühl verlassen :-)).

e voilà!

Die Linsen kann mehr sehr gut am nächsten Tag aufwärmen, schmeckt dann fast noch besser…

Mayonnaise – selbstgemacht!

Weil’s so schön ist, hab ich hier gleich noch etwas für euch! 🙂

Erstmal war ich total geschockt als ich gelesen habe, dass es so etwas gibt! Mayonnaise! Mit Pürierstab!
Nicht wie in der Schule mit Öl-ins-Ei-tröpfeln und am Schluss wird’s dann noch nix, weil so kleine Flöckchen entstehen…

Also dieses Rezept hier ist wirklich dodelsicher und es schmeckt mega gut!!

Hier die sehr übersichtliche Zutatenliste:

200 ml Öl
1 Eigelb
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
ein wenig Zitronensaft

Alle Zutaten in einen Messbecher – pürieren – fertig!

Wichtig ist nur, dass ihr genau die Mengenangaben einhaltet, sonst wird es (erfahrungsgemäß) nix!

Die Mayo könnt ihr jetzt für alles mögliche hernehmen – ich hab zum Beispiel ein bisschen was in einen Karotten-Kraut-Salat getan (Rezept folgt) – im Kühlschrank hält sie sich gut 3-4 Tage.

Enjoy!

Tarte au Citron

Nach einigen Anfragen – hier das Rezept für die Zitronentarte (laut meiner liebsten Chefin, die einige Zeit in Frankreich gelebt hat – kommt dieses Rezept am Nähesten an das Original heran.. 🙂 )

Für den Mürbteig:

250 g Mehl
125 g kalte Butter
1 verquirltes Ei
50 g feinen Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver

Für die Fülle:

3 Zitronen (+ von einer auch den Abrieb)
ca. 80 g Zucker (je nach Belieben)
3 Eier
125 g Mascarpone

Zubereitung:

Zuerst den Mürbteig herstellen, denn der muss ca. eine Stunde im Kühlschrank rasten (wenns schnell gehen soll, kann man ihn auch ins Gefrierfach legen, hauptsache er ist kalt und die Butter fängt nicht an zu schwitzen!)
Dazu Mehl + Zucker + Salz + Backpulver vermischen.
Anschließend ganz rasch die in kleine Stücke geschnittene kalte Butter und das gut verquirlte Ei einarbeiten.
Auch wenn es am Anfang nicht nach Teig aussieht, glaubt mir, es wird einer!
Wenn ein schöner Klumpen entstanden ist – ab in’s Kühle damit.

Zwischendurch das Rohr auf ca. 200 Grad vorheizen.

Für die Fülle alle Zitronen auspressen (Abrieb nicht vergessen) und mit den Eiern schön cremig aufschlagen.
Wenn eine dickliche Masse entstanden ist, lasst ihr den Zucker langsam einrieseln (und immer schön weiterschlagen).
Zum Schluss die Mascarpone (zimmerwarm) unterheben und alles gut verrühren, so dass keine Klümpchen bleiben. Sollten blöderweise doch welche entstehen, könnt ihr die Creme ja einfach nochmal durch ein Sieb gießen.

Anschließend den Mürbteig rundlich ausrollen, in eine gut eingefette Form legen und 10 Minuten bei ca. 200 Grad vorbacken. Der Boden sollte mehrmals mit einer Gabel eingestochen werden, sonst bläht er sich auf.
Man sollte sich außerdem die Zeit nehmen, den Rand schön gleichmäßig an die Form zu drücken..
sieht gleich viel schöner aus!

Wenn der Teig ein bisschen Farbe angenommen hat – die Fülle hineingießen und nochmals bei ungefähr 180 Grad 20-25 Minuten ins Rohr.

Als Beigabe würde ich frische Erdbeeren und/oder Vanilleeis vorschlagen! 🙂

Bon appétit!

www.cookingwithdoris.com